Die Rodentelgenkapelle stellt sich vor Neues und Interessantes von der Kapelle!

In loser Reihenfolgen möchten wir Sie über das Programm der Rodentelgenkapelle informieren. Über Wallfahrten, Gemeindefeste, Theateraufführungen und sogar Reisen.
Viel Spaß dabei.

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RodentelgenkapelleMeldungen

Marienkonzert

Der Förderverein Rodentelgenkapelle freut sich über ein besonderes Geschenk für die am 6. Mai feierlich wiedereröffnete Kapelle. Auf der Empore in der vollständig restaurierten Kapelle steht nun eine vollpedalige Johannus-Orgel mit zwei Manualen und 22 Registern. Paul-Heinz Jochheim aus Arnsberg, der selbst über 20 Jahre auf dieser Orgel gespielt hat, hat dem Förderverein dieses großzügige Geschenk gemacht. Bei der Maiandacht des Kolpingbezirksverbands Arnsberg ist diese Orgel erstmalig zur Freude der Besucher gespielt worden. Der voluminöse Klang des Instrumentes kann sich in der Kapelle mit ihrer hervorragenden Akustik voll entfalten.

Der Vorstand des Fördervereins bedankt sich herzlich beim Spender Paul - Heinz Jochheim für die geschenkte Orgel.
(Personen auf dem Foto: Organist Peter Blume, Edwin Müller, Fördervereinsvorsitzender Meinolf Reuther, der Spender Paul-Heinz Jochheim und Dieter Ischen)




Marienkonzert

Marienkonzert in der wiedereröffneten Rodentelgenkapelle in Bruchhausen am Montag, 28. Mai 2018
„Gemischter Chor pro Vocal Arnsberg“
Musikalische Gesamtleitung Musikdirektor Ulrich Düllberg

Am Montag, den 28. Mai 2018 um 19.30 Uhr können die Besucher der Rodentelgenkapelle Bruchhausen Marianische Hymnen, Lieder, Antiphonen und musikalische Lobpreisungen zu Ehren der Gottesmutter Maria erleben.
Zwischendurch werden alle Konzertbesucher ebenfalls in das Konzert eingebunden. Sie werden eingeladen, zusammen mit dem Chor bekannte Marienlieder zu singen.

Der Eintritt u dieser Veranstaltung ist frei.
Es wird um eine Spende für die weitere Arbeit des Fördervereins Rodentelgenkapelle e.V. gebeten!




Viele hundert Besucher kamen zum Kapellenfest

Weihbischof Hubert Berenbrinker bei der Segnung am 6. Mai, restaurierter Innenraum

Ein Schmuckstück ist fertig – Rodentelgenkapelle  nach der Innenstaurierung

Bruchhausen feierte am 6. Mai bei herrlichem Wetter einen Freudentag und ein wunderbares Fest zur feierlichen Wiedereröffnung des historischen Denkmals Rodentelgenkapelle. Viele hundert Besucher kamen zum Kapellenfest. Der Förderverein bedankt sich herzlich für die Mitwirkung der Kindergärten, der Grundschule und der Bruchhausener Vereine zum bunten Unterhaltungsprogramm und zur Organisation diese unvergesslichen Tages.
Am Sonntag hat sich schon deutlich gezeigt: Die im Innenraum völlig restaurierte Kapelle ist für Bruchhausen und die Stadt Arnsberg ein kultureller Gewinn.




Förderverein Rodentelgenkapelle e.V. lädt ein:

Chorrraum_Rodentelgenkapelle

Feierliche Wiedereröffnung der im Jahr 1424 erstmals erwähnten Rodentelgenkapelle in Bruchhausen am 6. Mai 2018

10.30 Uhr Festgottesdienst mit Weihbischof Hubert Berenbrinker in der Bruchhausener Kirche St. Maria Magdalena und Luzia

12:00 Uhr Prozession zur Rodentelgenkapelle
Segnung der Kapelle durch Weihbischof Berenbrinker
Übergabe der Kapelle von der Pfarrei St. Petri an den Förderverein Rodentelgenkapelle e.V. durch Pfr. Daniel Meiworm Grußworte und Ansprachen

Anschließend Kapellenfest mit buntem Unterhaltungsprogramm rund um die Kapelle und die Rodentelgenschule

Weihnachtsbrief

Weihnachtsbrief FÖV Rodentelgenkapelle 2016

Scheckübergabe des Erlöses vom diesjährigen Trödelmarkt

Scheckübergabe mit dem

Erfreuliches Ergebnis beim Bruchhauser Trödelmarkt zugunsten der Rodentelgenkapelle – Förderverein freut sich über große Spende
Seit Gründung des Fördervereins Rodentelgenkapelle wurde jährlich beim Kapellenfest und in den letzten Jahren zu Allerheiligen ein Trödelmarkt zugunsten der Renovierung der Rodentelgenkapelle veranstaltet.
In diesem Jahr war der Trödelmarkt zu Allerheiligen erstmals zweitägig. An den beiden gut besuchten Verkaufsnachmittagen konnte das mittlerweile aus 8 Personen bestehende Mitarbeiterteam durch Trödelverkauf und durch das beliebte „Trödelcafe“ ein erfreuliches Ergebnis erzielen. Durch den zusätzlichen Einsatz des Teams beim Adventsbasar in der Bruchhauser Schützenhalle kam so die beachtliche Gesamtsumme von 3150 Euro zusammen.
Dieser erfreuliche Betrag wurde jetzt an den Förderverein übergeben. Der Vorsitzende Meinolf Reuther freute sich über die große Spende und sprach dem gesamten Team seinen Dank für diese große finanzielle Unterstützung aus.
Die Arbeiten zur vollständiegen Renovierung des historischen Denkmals Rodentelgekapelle gehen Anfang des Jahres 2018 zu Ende. Am 6. Mai 2018 wird dann das große Kapellenfest rund um die Kapelle und die Rodentelgenschule gefeiert.

Begeistertes Publikum beim eindrucksvollen Kirchenkonzert mit dem Luftwaffenmusikkorps Münster in St. Maria Magdalena und Luzia in Bruchhausen

Luftwaffenmusikkorps Münster Foto: Manfred Scholz

Luftwaffenmusikkorps Münster Foto: Edwin Müller

Der Förderverein Rodentelgenkapelle e.V. Bruchhausen hatte zu einem Benefizkonzert mit dem Luftwaffenmusikkorps Münster in der neobarocken Kirche St. Maria Magdalena und Luzia Bruchhausen eingeladen.
Der Erlös dieses Konzertes ist für die Renovierung des historischen Denkmals Rodentelgenkapelle bestimmt.
Bei diesem neunzigminütigen Kirchenkonzert boten das Luftwaffenmusikkorps Münster mit seinem Dirigenten Hauptmann Alexander Kalweit und das Holzbläsertrio des Luftwaffenmusikkorps unter der Leitung von Hauptfeldwebel Elisabeth Kleene den begeisterten Zuhörern in der vollbesetzten Kirche einen wahren musikalischen Hochgenuss mit bekannten geistlichen Melodien und unterschiedlichen instrumentalen Klangfarben.
Das Luftwaffenmusikkorps spielte unter dem einfühlsamen Dirigat von Hauptmann Alexander Kalweit große Werke, Choräle und Hymnen namhafter Komponisten wie Richard Strauss, Edgar Elgar oder Max Reger. Das Holzbläsertrio sorgte mit seinen beiden Stücken für Flöte, Klarinette und Fagott für ruhige und besinnliche Töne.
Die Zuhörer bedankten sich mit langanhaltendem Applaus und sangen zum Ende des Konzertes gemeinsam mit dem Orchester zwei Strophen des bekannten Kirchenliedes „Großer Gott wir loben dich“.
Der Vorsitzende des Fördervereins Meinolf Reuther bedankte sich mit „Rodentelgensekt“ und einem großen Blumenstrauß bei den Musikern für ihre eindrucksvolle musikalische Darbietung.
Aber auch die über 50 Musiker waren von der prachtvollen Kirche und dem Publikum sehr angetan. So versprach Hauptmann Kalweit, mit seinen Musikern gern wieder einmal zu einem Konzert nach Bruchhausen wiederzukommen.

Benefizkonzert mit dem Luftwaffenmusikkorps Münster am 29. November in Bruchhausen

Luftwaffenmusikkorps Münster

Am 29. November findet das jährliche Benefizkonzert des Luftwaffenmusikkorps Münster in der Stadt Arnsberg in der neobarocken Kirche St. Maria Magdalena und Luzia Bruchhausen statt.
Die Zuschauer erwartet ein ausgewogenes musikalisches Programm mit bekannten geistlichen Melodien und unterschiedlichen instrumentalen Klangfarben.
Ausführende dieses neunzigminütigen Kirchenkonzertes sind das Luftwaffenmusikkorps Münster unter der Leitung von Hauptmann Alexander Kalweit und das Holzbläsertrio des Luftwaffenmusikkorps unter der Leitung von Hauptfeldwebel Elisabeth Kleene. Das Luftwaffenmusikkorps spielt große Werke, Choräle und Hymnen namhafter Komponisten wie Richard Strauss, Edgar Elgar oder Max Reger.
Das Holzbläsertrio als kleineres Ensemble sorgt mit seinen Stücken für Flöte, Klarinette und Fagott für ruhige und besinnliche Töne.

Der Beginn des Konzertes ist um 20 Uhr.

In der Kirche ist freie Platzwahl.

Der Erlös des Konzertes ist zugunsten der 1424 erstmals erwähnten Rodentelgenkapelle, die in diesem Jahr vollständig renoviert wird.

Der Eintrittspreis beträgt 12 Euro.

Karten sind im Vorverkauf im Hofladen Grüter in Bruchhausen, Klosfuhrstr.2, in den Beratungscentern Arnsberg, Neheim und Hüsten der Sparkasse Arnsberg-Sundern , bei allen Vorstandsmitgliedern des Fördervereins Rodentelgenkapelle e.V. und auch an der Abendkasse erhältlich.
Kostenlose Parkmöglichkeiten für auswärtige Besucher gibt es bei der nahegelegenen Schützenhalle.

Verleihung des Bundespreises für Handwerk in der Denkmalpflege Zimmerei Huckenbeck

Handwerkerpreis Wallfahrtskapelle

Zu Beginn der vollständigen Renovierung in der Rodentelgenkapelle Bruchhausen Ende des Jahres 2016 stand die dringend erforderliche und schwierige statische Sicherung des historischen Dachstuhls, des Glockenturms, des Dachbodens und der Empore an.
Gleichzeitig musste auch das teilweise völlig marode Fachwerk erneuert werden.
Mit der Zimmerei Franz Josef Huckenbeck aus Greven fand sich ein Fachbetrieb, der diese herausfordernde Aufgabe genial löste und so ein Meisterstück echter Zimmermannskunst und passgenauer Arbeit ablieferte.
So ist die statische Sicherung des Gebäudes für die Zukunft gesichert.
Für diese hervorragende handwerkliche Arbeit und die beispielhaften Leistungen bei der Sanierung der Rodentelgenkapelle wurde der Zimmerei Huckenbeck am 7. November 2017 durch Ministerpräsident Arnim Laschet in Düsseldorf der Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege verliehen.

Verleihung des Bundespreises für Handwerk in der Denkmalpflege

Skelett-und Schädelfunde und Fund einer Münze in der Rodentelgenkapelle Bruchhausen im Mai 2017 – Untersuchungsergebnisse liegen vor

Wiederbestattung der Skelettfunde durch Pfarrer Meiworm

Im Mai 2017 wurden in der Rodentelgenkapelle Bruchhausen bei Ausschachtungsarbeiten ein menschliches Skelett, zwei weitere Schädel und eine grün patinierte Münze gefunden. Nach der Freilegung durch Andreas Wunschel von der LWL-Archäologie wurden der Skelettfund, ein Schädel mit Unterkiefer sowie ein Schädel ohne Unterkiefer dem Curt-Engelhorn--Zentrum für Archäometrie in Mannheim zur Untersuchung mit dem Auftrag zur genauen Bestimmung menschlicher Skelettreste sowie zur 14C-Datierung* übergeben.
Nach der Untersuchung in Mannheim kehrten die Skelettfunde nach Bruchhausen zurück und wurden dort durch Pfr. Meiworm von St. Petri Hüsten im Chorraum der Rodentelgenkapelle wieder würdevoll bestattet.

Die Untersuchungsergebnisse von Priv. Doz. Dr. Jörg Orschiedt vom CEZ Archäometrie in Mannheim liegen der Pfarrei St. Petri Hüsten und dem Förderverein Rodentelgenkapelle e.V. jetzt vor.
Bei dem Skelett handelte es sich um eine männliche Person, ein Schädel gehörte zu einer weiblichen, der andere Schädel zu einer männlichen Person.
Die qualitative Erhaltung des menschlichen Skelettes wird von Dr. Jörg Orschiedt als mittelgut bis brüchig, die quantitative Erhaltung als fragmentarisch bezeichnet. Die Begründung dazu ist, dass es bei der Entdeckung bzw. bei der Freilegung zu Beschädigungen kam. Grabungstechnisch bedingt – es wurden nur die Teile im Bereich der Baugrube für den späteren Heizungsschacht freigelegt- fehlen die unteren Extremitäten.

Zur Erhaltung der beiden Schädel wird festgestellt, dass die qualitative und ebenso die quantitative Erhaltung der menschlichen Reste bei dem weiblichen Schädel als gut bezeichnet werden kann.
Der Schädel und der Unterkiefer sind gut erhalten, die Bezahnung ist aber bis auf 4 Zähne verloren.

Zum männlichen Schädel lässt sich sagen, dass hier sowohl die qualitative Erhaltung der menschlichen Reste als auch die quantitative Erhaltung gut ist.
Der Schädel ist vollständig, verloren sind allerdings der Unterkiefer und die einwurzeligen Zähne.

Bei der Altersbestimmung kommt PD Dr. Orschiedt zu der Feststellung, dass es sich bei dem Skelett um eine Person im Alter zwischen 45 und 55 Jahren und von etwa 1,67 m Körpergröße handelt.
Der weibliche Schädel gehört zu einer Person mit dem biologischen Lebensalter von 45 – 55 Jahren. Beim zweiten Schädel ist eine eindeutige Aussage nicht möglich. Die „Abrasion“ (gemeint Zahnabrasion, d.h. Abrieb) ist nicht stark ausgeprägt und deutet auf ein Alter zwischen 20 und 30 Jahren hin. Allerdings ist die „Sutura sagittalis(Anm.: die Schädelnaht) bereits weitgehend verschlossen, daraus kann man auf ein Lebensalter zwischen 30 und 50 Jahren schließen.

Zur Datierung der Funde besagt der Bericht von Dr. Orschiedt folgendes:
Die Datierungen ergeben ein höheres Alter für die Bestattung der zum Skelett gehörenden Person, die wahrscheinlich in einem Zeitraum zwischen dem späten 15. und dem frühen 17. Jahrhundert gelebt hat.
Weiter schreibt Dr. Orschiedt zu den beiden Schädeln, die nach der 14C-Untersuchung in den Altersbereich 1654 – bis 1950 und 1649 – 1950 fallen: „Leider lassen sich die beiden isolierten Schädel …zeitlich weder untereinander differenzieren, noch innerhalb des angegebenen Zeitraumes der zweiten Hälfte des 17. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts n. Chr. Dies wird durch die in diesem Zeitabschnitt häufigen Schwankungen des 14C-Gehaltes in der Atmosphäre verursacht.“
Beim Skelett und bei den beiden Schädeln fanden sich auch Hinweise auf altersgemäße Gelenkerkrankungen und auch Karies oder Parodontose.

Bei der Untersuchung und Identifizierung fanden sich noch zusätzliche Funde laut Bericht von PD Dr. Orschiedt. Es konnten noch Skelettreste, d.h.Teile von Oberarmknochen und Elle eines weiteren, wahrscheinlich erwachsenen Menschen identifiziert werden.

Untersuchungsergebnisse zum Münzfund:

Die im Chorraum der Kapelle gefundene grünlich patinierte Münze wurde nach der Aufarbeitung und Restaurierung durch die LWL - Archäologie von dem Numismatiker Stefan Kötz näher bestimmt. Bei der Münze handelt es sich um ein sogenanntes „Petermännchen“ (ein 8-Pfennig- Stück) des Trierer Erzbischofs Johann Hugo von Orsbeck (1676–1711) aus der Münzstätte in Koblenz. Geprägt wurde die Münze im Jahr 1683.

Weitere Hinweise – auch zu dem wiederentdeckten Pflaster im Fischgrätmuster im Chorbereich der Kapelle - finden sich unter: https://www.lwl-archaeologie.de/blog/die-toten-der-rodentelgenkapelle

Am 5. September 2017 Bischöflicher Besuch in der Rodentelgenkapelle – Information über Renovierungsmaßnahmen und Baufortschritt

Weihbischof Hubert Berenbrinker

Weihbischof Hubert Berenbrinker 2

Weihbischof Hubert Berenbrinker aus Paderborn besuchte im Rahmen seiner Firmreise nach Bruchhausen am 5.September die Rodentelgenkapelle.
Er ließ sich durch Pfarrer Meiworm, Mitglieder des Kirchenvorstands St. Petri Hüsten und den Vorstand des Fördervereins ausführlich über die umfänglichen Bau- und Renovierungsarbeiten informieren. Zum Ende des Jahres soll die vollständige Renovierung abgeschlossen sein.
Danach wird die Kapelle dem Förderverein Rodentelgenkapelle e.V. vom Eigentümer, der Pfarrei St. Petri, dem Förderverein Rodentelgenkapelle e.V. zur Nutzung übergeben.
Weihbischof Berenbrinker war beeindruckt vom Baufortschritt und vom hohen ehrenamtlichen Engagement des Fördervereins und freute sich mit den Bruchhausern, dass hier ein Schmuckstück für die Gemeinde entsteht.

Weitere aktuelle Termine des Fördervereins:

Sonntag, 10. September von 14 – 17 Uhr:
Tag des offenen Denkmals - Informationen zum Baufortschritt in der Kapelle

Donnerstag, 5. Oktober um 19:00 Uhr: Mitgliederversammlung des Fördervereins im Pfarrheim Bruchhausen

Mittwoch, 29. November um 20:00 Uhr: Wohltätigkeitskonzert in der Kirche St. Maria Magdalena und Luzia Bruchhausen mit dem Luftwaffenmusikkorps Münster
(Erlös zugunsten Renovierung der Rodentelgenkapelle)

Sensationelle Funde in der Rodentelgenkapelle

Bei Ausschachtungsarbeiten für die neue Heizungsanlage wurde ein Skelett gefunden, das jetzt wissenschaftlich auf sein Alter untersucht wird. Später werden die Knochenfunde in der Kapelle würdig beerdigt.

Ausschachtung 1

Ausschachtung 2

Ausschachtung 3

Förderverein Rodentelgenkapelle e.V. lädt zum Kapellentag am 21. Mai ein

Die Rodentelgenkapelle wird Dank der maßgeblichen Förderung durch die NRW-Stiftung, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bundeskulturmittel, kirchlich vermitteltes Sponsoring, die Pfarrei St. Petri Hüsten und den Förderverein Rodentelgenkapelle bis voraussichtlich zum Ende des Jahres vollständig restauriert.
Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Kapelle als multifunktionale Begegnungsstätte genutzt werden.
Wegen der derzeitigen Baumaßnahmen kann in diesem Jahr das schon traditionelle große Kapellenfest nicht stattfinden.
Der Förderverein Rodentelgenkapelle e.V. lädt aber stattdessen zum KAPELLENTAG am Sonntag, dem 21. Mai ein.
In der Zeit von 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr besteht die Möglichkeit, sich ausführlich über die von den Denkmalbehörden begleiteten umfangreichen Baumaßnahmen zu informieren.
Dazu werden in der Rodentelgenschule Bildpräsentationen vorgeführt und Pläne gezeigt.
Gleichzeitig hat in der Schule die Cafeteria geöffnet, wo Kaffee und Waffeln angeboten werden.
Auf dem Schulhof gibt es kalte Getränke und Grillwürstchen.
Der Förderverein freut sich über jeden Besucher und jede Spende für die Restaurierung des historischen Denkmals.

Kapelle im April 2017

Vollständige Sanierung und Renovierung des historischen Denkmals Rodentelgenkapelle Bruchhausen

Auf maßgebliche Initiative des 2009 gegründeten Fördervereins Rodentelgenkapelle e.V. wird das historische Denkmal Rodentelgenkapelle vollständig saniert und renoviert.
Diese ehemalige Wallfahrtskapelle wurde 1424 erstmalig erwähnt und 1464 nach der Zerstörung durch ein Hochwasser der Ruhr wieder aufgebaut.
Von 1897 bis zum Neubau der Pfarrkirche St. Maria Magdalena und Luzia im Jahr 1926 war sie die Kirche des Ortes, bis 1920 auch für den Nachbarort Niedereimer.

Fachlich begleitet werden die 2014 eingeleiteten Maßnahmen durch die untere Denkmalbehörde bei der Stadt Arnsberg sowie das Denkmalamt des Landschaftsverbandes Westfalen – Lippe als obere Denkmalbehörde.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 500.000 Euro.
Dank der maßgeblichen Förderung durch

  • die NRW- Stiftung
  • die Deutsche Stiftung Denkmalschutz
  • Bundeskulturmittel
  • Kirchlich vermitteltes Sponsoring
  • die Pfarrei St. Petri Hüsten als Eigentümerin
  • und den Förderverein Rodentelgenkapelle e. V.
  • konnte die Finanzierung sichergestellt werden.

    Der Förderverein hat allein seit der (Neu)- Grundsteinlegung am 24. Oktober 2016 durch seine Mitglieder 540 Arbeitsstunden geleistet (Entfernung alter Innenputz, Säubern Dachboden, Vorarbeiten für Handwerker wie z.B. Zimmerleute und Maurer, Entfernen des alten Fußbodens etc.). Der Eigenmittelanteil des Fördervereins an der Gesamtbaumaßnahme beträgt ohne Eigenleistungen 70.000 Euro.

    Nach Abschluss der Arbeiten zur denkmalgerechten statischen Sanierung des Dachbodens und des Dachstuhls, des Glockenturm und der Empore Ende 2016, wird der Innenraum der Kapelle in den nächsten Monaten zu einer multifunktionalen Begegnungsstätte ausgerüstet. Aktuelle Fotos zu den laufenden Arbeiten finden Sie unter:
    rodentelgenkapelle.de/index.html

    Laut Planung des zuständigen Architekturbüros Clemens & Maas werden die Baumaßnahmen bis Ende 2017 abgeschlossen sein.
    Danach wird die Kapelle gemäß eines Nutzungsvertrages mit der Pfarrei St. Petri Hüsten durch den Förderverein Rodentelgenkapelle e.V. zur multifunktionalem Nutzung auf 25 Jahre übernommen.

    Zur Finanzierung der umfangreichen Baumaßnahmen ist der Förderverein auf Spenden angewiesen. Jede Spende ist herzlich willkommen.
    Spendenkonto des Fördervereins:

    IBAN : DE72 4665 0005 0024 003899

    Edwin Müller, Förderverein Rodentelgenkapelle e.V. – 05.04.2017





    Aktuelle Informationen zum Stand der Renovierungsarbeiten in der Rodentelgenkapelle von Helmut Voss finden Sie unter http://helmutvoss.de/sakrale_bauten_arnsberg_bruchhausen.html

    Renovierung der Kapelle geht zügig voran

    Zimmerarbeiten am Dachstuhl und Turm abgeschlossen – Laufsteg über den Dachboden ermöglicht jetzt Zugang zur östlichen Fachwerkgiebelwand von 1659 mit geschnitzten oder gekerbten figürlichen Darstellungen der beiden Patroninnen St. Maria Magdalena und Luzia und weiteren Verzierungen.

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    Das historische Denkmal Rodentelgenkapelle erwacht zu neuem Leben

    Bruchhausens mittelalterliches Erbe wird vollständig restauriert und kann in Zukunft multifunktional genutzt werden

    Weihnachtsgruß 2016

    Bericht Krakau – Breslau im Sauerlandkurier

    Spruch-zur-Grundsteinlegung

    24. 10. 2016. Grundsteinlegung – Segnung durch Pfarrer Meiworm

    Blaeserklasse und Kinder der GS-Rodentelgenschule

    Grundsteinlegung 24.10.
																						2016

    Gäste der Grundsteinlegung

    Gäste Grundsteinlegung

    Kapelle Oktober 2016
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    Kapelle Oktober 2016 1

    Presse Grundsteinlegung 2

    Presse Grundsteinlegung 1

    Leute mit Fördervertrag

    Der Arnsberger Stadtteil Bruchhausen besitzt ein historisches Denkmal von unschätzbarem Wert und ein in Westfalen einzigartiges Bauwerk: Die von Sagen und Legenden umwobene Rodentelgenkapelle, einst eine bekannte Wallfahrtskapelle im ganzen Sauerland. Die 1424 erstmals erwähnte Rodentelgenkapelle ist eine der frühen und bedeutsamen Kapellenbauten in Westfalen. Zunächst in massiver Bauweise errichtet, wurde die ehemalige Wallfahrtskapelle nach der Zerstörung durch ein Hochwasser der nahe gelegenen Ruhr 1464 in Fachwerkweise wieder aufgebaut. Wegen des in der Folgezeit zunehmenden Wallfahrtsbetriebes nach Rodentelgen wurde die Kapelle in den Jahren 1659 und 1666 erweitert. Der letzte Anbau – eine kleine Sakristei an der Nordseite – erfolgte im Jahr 1897, als Bruchhausen einen eigenen Vikar bekam und die Kapelle bis 1926 als Gotteshaus für Bruchhausen und bis 1921 auch für Niedereimer diente. Zu dieser Zeit bekam die Kapelle auch ihr heutiges Aussehen mit den angesetzten Stützpfeilern. Die einzelnen Bauabschnitte der fast 600 Jahre Baugeschichte sind heute in der Dachform noch gut sichtbar.
    Ein kunsthistorisch bedeutsamer Schatz ist die östliche Fachwerkgiebelwand der Kapelle mit geschnitzten figürlichen Darstellungen der beiden Patroninnen St. Maria Magdalena und Luzia und weiteren Verzierungen im Randwerk. Leider ist diese sehenswerte Schnitzerei für Besucher momentan nicht zugänglich.
    Der im Jahr 2009 gegründete Förderverein Rodentelgenkapelle e.V. will die alte Wallfahrtskapelle, an der der Zahn der Zeit kräftig genagt hat, für die Zukunft erhalten und nach der bis Ende 2017 abgeschlossenen vollständigen Restaurierung multifunktional nutzen. Dank der Unterstützung und Förderung durch Bundeskulturmittel, großzügiger Mittel der NRW-Stiftung und der Stiftung Deutscher Denkmalschutz, kirchlicher Mittel und vor allem auch dem erheblichen finanziellen Beitrag und der bisher schon in großem Umfang erbrachten Eigenleistungen des Fördervereins kann nun die denkmalgerechte Sanierung in Angriff genommen werden*). Die Planung und Begleitung der gesamten Bau- und Sanierungsarbeiten liegt beim Architekturbüro Mechthild Clemens und Barbar Maas.
    Das multifunktionale Nutzungskonzept sieht vor, dass in der alten Wallfahrtskapelle sowohl kirchliche und religiöse als auch kulturelle Veranstaltungen durchgeführt werden können. Viele dieser Nutzungen, wenn auch unter eingeschränkten baulichen Bedingungen, hat es seit Gründung des Fördervereins schon gegeben: Radfahrwallfahrten, Gottesdienste, Feste, zahlreiche Konzerte und Auftritte des Gesangvereins Bruchhausen oder anderer städtischer Chöre, Filmvorführungen, Lesungen sowie Aufführungen der Rodentelgenschule und der Kolping-Theatergruppe. Nach Abschluss der mehrjährigen Baumaßnahmen können sich alle Besucher über eine komfortablere Aufenthaltsqualität und in den Wintermonaten auch über angenehmere Raumtemperaturen freuen.

    Damit geht ein großer Traum des Fördervereins Rodentelgenkapelle in Erfüllung, wenn auch noch viele tatkräftige Helfer für die in Eigenleistung anfallenden Arbeiten und vor allem Sponsoren für die große Aufgabe des Erhalts des alten Kulturdenkmals Rodentelgenkapelle Bruchhausen gewonnen werden müssen.
    Die mehrjährige Baumaßnahme lohnt sich, stellten der Referatsleiter Inventarisation und Bauforschung beim LWL in Münster Dr. Michael Huyer und die zuständige Gebietsreferentin Frau Dr. Bettina Heine-Hippler beim Besuch des bundesweiten Arbeitskreises Dachwerk in der Kapelle fest: „Ein historisch und in seiner Einzigartigkeit bedeutsames kirchliches Bauwerk, das es unbedingt für die Zukunft zu erhalten gilt.“
    So wird die alte Wallfahrtskapelle zu Rodentelgen wieder das, was sie über die Jahrhunderte war, ein Ort der Einkehr und der Begegnung. Und vielleicht kann zur Weihnachtszeit 2017 auch endlich wieder die alte vertraute Turmglocke läuten und zum Besuch in der Kapelle einladen.

    *) Zusatzinformation: Wesentliche Sanierungsarbeiten
    Dachgebälk und Deckenbalken
    teilweise Dach, Turm, Empore und Treppe zur Empore
    Außenputz, Innenputz
    Beleuchtung, Elektrik
    Fußboden
    Heizung
    Fördervertrag

    Kapelle wird restauriert 1

    Kapelle wird restauriert 2

    Kapelle wird restauriert 2

    Rodentelgenkapelle Bruchhausen ein einzigartiges Bauwerk

    Bundesweiter „Arbeitskreis Dachwerke“, Praktische Denkmalpflege und Bauforscher besuchen das historische Denkmal

    Im Rahmen seines Arbeitstreffens vom 15- - 17. April in Soest und Umgebung, das von Peter Barthold, Bauforscher bei der LWL – Denkmalpflege organisiert wurde, besuchte der bundesweite „Arbeitskreis Dachwerke“ das historische Denkmal Rodentelgenkapelle in Bruchhausen.
    Die 1424 erstmals erwähnte Rodentelgenkapelle ist eine der frühen und bedeutsamen Kapellenbauten in Westfalen. Zunächst in massiver Bauweise errichtet, wurde die ehemalige Wallfahrtskapelle nach der Zerstörung durch ein Hochwasser der nahe gelegenen Ruhr 1464 in Fachwerkweise wieder aufgebaut. Wegen des in der Folgezeit zunehmenden Wallfahrtsbetriebes nach Rodentelgen wurde die Kapelle in den Jahren 1659 und 1666 erweitert. Der letzte Anbau – eine kleine Sakristei an der Nordseite - erfolgte im Jahr 1897, als Bruchhausen einen eigenen Vikar bekam und die Kapelle bis 1926 als Gotteshaus für Bruchhausen und bis 1921 auch für Niedereimer diente.

    Die einzelnen Bauabschnitte sind heute in der Dachform noch gut sichtbar. Eingehend fotografierten, vermaßen und untersuchten die 14 Teilnehmer das historische Dachwerk, die Holzverbindungen und analysierten die damaligen Herstellungs- und Bearbeitungstechniken. Sie zeigten sich mehr als beeindruckt von der Einzigartigkeit des historischen Gebälkes. Vergleichbares lässt sich nach Meinung von Frau Dr. Ing. Bettina Heine-Hippler, der zuständigen Gebietsreferentin für Praktische Denkmalspflege beim Landschaftsverband Westfalen - Lippe (LWL) in Westfalen kaum finden. Besondere Beachtung und Bewunderung fand auch die östliche Fachwerkgiebelwand der Kapelle mit geschnitzten figürlichen Darstellungen der beiden Patroninnen St. Maria Magdalena und Luzia und weiteren Verzierungen im Randwerk. Durch den 1666 erfolgten Anbau des Chorraumes mit einem aufwändigen Kegeldach blieb sie durch die Jahrhunderte vor Verwitterung geschützt und stellt so für die Fachleute eine Einmaligkeit in Westfalen dar. Leider ist diese erhaltenswerte Schnitzerei für Besucher momentan nicht zugänglich Ausführlich untersucht wurden auch der Glockenstuhl und die kleine Kapellenglocke. Fasziniert vom alten Gebälk und Geläut wagte der mit zum Arbeitskreis gehörende Glockensachverständige Claus Peter mehrmals den mühevollen Aufstieg zu genauen Vermessungen und Tonprüfungen in den demnächst noch zu sanierenden Glockenturm.

    Das Fazit des Besuches zogen der Referatsleiter Inventarisation und Bauforschung beim LWL Dr. Michael Huyer und auch die zuständige Gebietsreferentin Frau Dr. Heine - Hippler: „Ein historisch und in seiner Einzigartigkeit bedeutsames kirchliches Bauwerk, das es unbedingt für die Zukunft zu erhalten gilt“. Damit unterstützen sie die engagierten Bemühungen des seit 2009 bestehenden Fördervereins Rodentelgenkapelle e.V., der die Rodentelgenkapelle Bruchhausen in enger Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand St. Petri Hüsten und der Denkmalspflege zum „Begegnungszentrum Rodentelgenkapelle“ ausbauen will. Im vergangenen Jahr wurden verschiedene Förderanträge gestellt, deren endgültiger Bescheid und schriftliche Genehmigung derzeit abgewartet wird, bevor dann die dringend notwendigen baulichen Maßnahmen begonnen werden können.

    Edwin Müller
    17. April 2016

    Besuchergruppe

    Besuchergruppe auf dem historischen Dachboden






    Termine


Rodentelgenkapelle mit der sagenumwobenen alten Linde
und dem ehemaligen Lehrerhaus um 1900.


Du alte Kapelle

Vor langer Zeit bist du erbaut,
behauptest dich bis heute.
Du warst zerstört, neu aufgebaut
mit Hilfe guter Leute.

Unzählige haben in der Zeit
in Not und schweren Stunden,
in Glück und Unglück, Krankheit, Leid
nach Rodentelgen gefunden.

Unsere Kapelle ist schon alt,
sie musste viel erleben.
Doch gab sie vielen Trost und Halt
und wird's auch weiter geben.

(Edwin Müller 2015)

Liebe Kapelle, du bist schon alt, du wirst noch lang hier stehen. Hier suchten viele Menschen Halt, du wirst noch viele sehen.
(Spruch zur Grundsteinlegung am 24. Oktober 2016) EDWIN MÜLLER

Seit 1424Unser Denkmal

Die der heiligen Maria Magdalene und Luzia geweihte Rodentelgenkapelle in Bruchhausen wird erstmals im Jahre 1424 auf einer Urkunde erwähnt und 1464 nach der Zerstörung durch ein Hochwasser der Ruhr wieder aufgebaut. Sie war über Jahrhunderte ein im Sauerland bekannter Wallfahrtsort. In ihrer wechselvollen Geschichte hat sie den Ort Bruchhausen maßgeblich geprägt. Von 1897 bis zum Neubau der Pfarrkirche im Jahr 1926 war sie das Gotteshaus für Bruchhausen und zeitweise auch Niedereimer. Der Förderverein Rodentelgenkapelle e.V., gegründet im Jahr 2009, möchte das historische Denkmal für die Zukunft für Bruchhausen und für Arnsberg erhalten und zum „Begegnungszentrum Rodentelgen Bruchhausen“ ausbauen. Seit seiner Gründung im Jahr 2009 hat der Förderverein, der mittlerweile mehr als 120 Mitglieder zählt, zahlreiche und umfangreiche Baumaßnahmen, teilweise in Eigenleistung durchgeführt:

  • Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden (Innenputz und Kaminanlage)
  • Tiefbauarbeiten zur Trockenlegung der Fundamente und der Außenwände
  • Reinigung des Dachbodens und Sanierung des Dachstuhls
  • Erneuerung der Regenrinnen
  • Sandstrahlung des Außenputzes
  • Sanierung der maroden Nordwand (Fachwerkwand aus 1659)
  • Aufsetzen eines neuen Turmhahnes
  • Erneuerung der Außenfenster (ehemalige Sakristei)
  • Bau einer neuen, nun auch behindertengerechten Toilettenanlage
  • Aufbau einer Bühnentechnik mit Beleuchtung und Vorhang (in Kooperation mit der Theatergruppe)

Aber dennoch ist in den nächsten Jahren viel zu tun:
Die Sicherung des Glockenstuhls und die Wiederherstellung des Geläuts stehen ebenso noch an wie eine neue Beleuchtung und die für Veranstaltungen in der kalten Jahreszeit unbedingt notwendige Heizungsanlage. All diese Maßnahmen erfordern aber erhebliche finanzielle Mittel. Der Förderverein hat aber nicht nur bauliche Akzente gesetzt, sondern auch zahlreiche Veranstaltungen in der Kapelle durchgeführt, um eine breite Öffentlichkeit in der gesamten Stadt Arnsberg anzusprechen. Das ist in sehr erfreulichem Maße gelungen. Die seit 2011 jährlich stattfindenden Kapellenfeste im Sommer und die Lucienfeste im Advent, wenn die Kapelle stimmungsvoll von außen angestrahlt ist, stoßen auf große Resonanz bei Jung und Alt. Auch die bisherigen „Baustellenkonzerte“ mit den örtlichen Chören oder Musikgruppen und auch Vortragsabende fanden ein breites Publikum. Sehr viele Besucher kamen auch zu den Aufführungen der Theatergruppe der Kolpingsfamilie, zuletzt zur Premiere der eigens für Rodentelgen geschriebenen Komödie „Die weiße Frau von Rodentelgen“, in der die alte Sage von der Entstehung der Kapelle aufgegriffen wird. Der alte Wallfahrtsgedanke nach Rodentelgen wurde ebenfalls wieder belebt: In diesem Jahr fand die schon 2. Radfahrerwallfahrt unter dem Motto „Gott kommt unter die Räder - Komm mit!“ statt. Wieder fanden sich 250 Teilnehmer von Meschede bis Sundern in Rodentelgen ein. Eine Pilgerwanderung der Bruchhauser Jacobspilger führte in Erinnerung an die Wallfahrten zur heiligen Luzia wegen der schlimmen Ruhrepidemien in den vergangenen Jahrhunderten auf historischer Route von Warstein zur Rodentelgenkapelle. Eine regelmäßige Nutzung der Kapelle erfolgt zurzeit durch den katholischen Kindergarten St. Maria Magdalena, die Rodentelgenschule und die Theatergruppe. So ist es gelungen, nicht zuletzt auch durch die breite Öffentlichkeitsarbeit des Fördervereins, die Rodentelgenkapelle wieder ins Bewusstsein zu rücken und mit Leben zu füllen. Ohne weitere Spenden und Fördermittel lassen sich aber die dringend notwendigen Sanierungs- und Baumaßnahmen wie die Sanierung des Glockenstuhls, der Empore und vor allem der Bau einer neuen Heizungsanlage nicht verwirklichen. Wir bitten Sie daher weiterhin um Ihre Unterstützung. Werben Sie neue Mitglieder für unseren Verein und besuchen Sie unsere für 2014 geplanten Veranstaltungen. Im nächsten Jahr können wir ein historisches Datum feiern: 550 Jahre Wiederaufbau der Kapelle nach der Zerstörung durch ein Hochwasser der Ruhr. Wäre es nicht schön, wenn wir zu diesem Jubiläum wieder die alte Kapellenglocke läuten könnten?

Der Vorstand des Fördervereins Rodentelgenkapelle e.V.

Sinn des Lebens: etwas, das keiner genau weiß.
Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein. Peter Ustinov

Für die ZukunftPläne

Das Jahr 2014 war für den Förderverein Rodentelgenkapelle e.V. in Bruchhausen durch ganz besondere Aktivitäten und Ereignisse geprägt: Von März bis Anfang Mai 2014 wurde im Kloster Weddinghausen in Arnsberg die Ausstellung „Unser Denkmal – wir machen mit“ gezeigt. An dieser Ausstellung war der Förderverein mit ausführlichen Bild- und Textdokumentationen und durch eine eigene Vortragsveranstaltung beteiligt.
Dann konnte ein besonderes Jubiläum gefeiert werden: 550 Jahre Wiedererrichtung der Rodentelgenkapelle nach der Zerstörung durch ein Ruhrhochwasser im Jahr 1464. Unter diesem Motto stand das große Kapellenfest am 1. Juni mit feierlichem Gottesdienst in der Kirche und anschließender Prozession zur Kapelle, unter Beteiligung des Heimatkreises Hüsten und des Arbeitskreises Dorfgeschichte Niedereimer. Auf sehr großes Interesse stieß auch die historische Ausstellung in der Kapelle. Alle Besucher waren von dem bunten Programm, dem reichen Angebot an Ständen und den vielen Vorführungen großer und kleiner Akteure ganz begeistert. Eine besondere Freude für den Förderverein war auch, dass pünktlich zum Kapellenfest die nach historischem Vorbild renovierten Fenster im Chorraum und eine neue holzgeschnitzte Marienfigur präsentiert werden konnten. Beides war durch großzügige Einzelspenden möglich geworden. Am 24.. August fand die 3. Radfahrerwallfahrt mit Teilnehmern von Warstein bis Wickede und Sundern statt. Besonders in Erinnerung geblieben ist der eindrucksvoll gestaltete und von jungen Künstlern instrumental begleitete Gottesdienst.

Aus Anlass seines fünfjährigen Bestehens hatte der Förderverein im Herbst eine Romreise für seine Mitglieder angeboten. Es meldeten sich 30 Personen an. Alle Teilnehmer kehrten begeistert von dieser eindrucksvollen Reise zurück.

Eine erfreuliche Mitteilung erreichte den Vorstand des Vereins im November: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat entschieden, die Sanierungsmaßnahmen an der Rodentelgenkapelle in Bruchhausen mit Mitteln in Höhe von bis zu 40 000,- Euro zu unterstützen. Diese freudige Nachricht übermittelte der heimische Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Patrick Sensburg, der sich engagiert für die Förderung eingesetzt hat. MdB Sensburg war zuvor von der Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Prof. Monika Grütters, entsprechend informiert worden. Diese Fördermittel des Bundes können gut gebraucht werden. Damit kommt der Förderverein, der im Jahr 2009 gegründet wurde und sich zum Ziel gesetzt hat, die Kapelle zum „Begegnungszentrum Rodentelgenkapelle Bruchhausen“ auszubauen, ein großes Stück näher. Viele dringend notwendige Renovierungsmaßnahmen stehen nämlich noch an, wie die Sanierung des Glockenstuhls und der Empore und die Installation einer Heizungsanlage.
Das historische Denkmal Rodentelgenkapelle ist in der Region durch die Arbeit des Fördervereins wieder bekannt geworden. Oft erreichen den Vorstand Anfragen zu Besichtigungen oder kulturellen Veranstaltungen. Dazu müssen aber unbedingt das Aussehen des Innenraumes und die Aufenthaltsqualität in der Kapelle verbessert werden. Aber auch das neue Jahr wird wieder ein aktives Jahr mit vielen Terminen und Veranstaltungen in der Rodentelgenkapelle werden, wie dieser Auszug aus dem Veranstaltungskalender 2015 zeigt:

  • Sonntag, 31.05. Kapellenfest und Radfahrerwallfahrt
  • Sonntag, 13.09. Tag des offenen Denkmals
  • Sonntag, 13.12. Lucienfest

Außerdem haben sich jetzt schon einige Gruppen für Führungen und Besuche in der Kapelle angemeldet Und auch Theaterführungen wird es im neuen Jahr wieder geben: Die Theatergruppe der Kolpingsfamilie wird ihr neues Stück „(St)erben ist tödlich“ , eine Kriminalkomödie, am 29. und 30. August und am 2. und 9. September in der Kapelle aufführen. Alle weitern Informationen zum Förderverein Rodentelgenkapelle finden sich unter www.rodentelgenkapelle.de

Edwin Müller
Arnsberg, 12. Januar 2015

Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.
— JEAN ANOUILH

Danke für den Besuch

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